Wie viele Gänge braucht ein Rad?

City bicycle fixed gear and red brick wall

Beim Fahrradkauf stellt sich die Frage, welche Gangschaltung nötig ist. Dies ist eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist. Denn hier kommt es auf die individuellen Wünsche und Möglichkeiten des Fahrers selbst und auch darauf an, wie und für was das Fahrrad Verwendung findet.

Die Gangschaltung als Kaufkriterium beim Fahrrad

Zunächst sollte man sich die Frage stellen, wofür das Fahrrad genutzt wird. Sportliche Fahrer wollen häufig mehr Gänge als Stadtfahrer. Außerdem gilt, dass für sportliche Fahrten in der Regel ein Fahrrad mit Kettenschaltung besser geeignet ist als eines mit Nabenschaltung. Für gemütliche Stadtfahrer hingegen kann eine relativ wartungsfreie Nabenschaltung mit 6 oder weniger Gängen ausreichend sein.

Fahrräder mit nur einem Gang oder doch eine Gangschaltung mit vielen Gängen?

Grundsätzlich ist eine Gangschaltung mit 27 oder mehr Gängen nicht notwendig, oft reichen 15 oder weniger aus. Außerdem hat eine Gangschaltung mit vielen Gängen auch Nachteile: in der Regel sind bei der Gangschaltung mehrere Gänge identisch, außerdem nimmt der Verschleiß der Kette mit der Anzahl der Gänge zu. Zudem ist eine Gangschaltung mit vielen Gängen nicht mehr im Trend. Die wahre Szene fährt heutzutage auf Fahrrädern mit nur einem Gang. Diese Fahrräder haben oft nicht nur einen Gang, sondern kommen ganz ohne Bremsen aus. Letzteres ist sicherlich nicht zu empfehlen, insbesondere nicht bei langen Urlaubsfahrten. Doch ansonsten liegt der Vorteil dieser Fahrräder auf der Hand:

  • Geringe Wartung
  • Weniger Gewicht
  • Wendiger als herkömmliche Fahrräder
  • Weniger Geräusche während der Fahrt

Das Besondere an Singlespeed-Fahrrädern

Alles in allem sind auch Singlespeed-Fahrräder eine Möglichkeit, insbesondere für hartgesottene Fahrradfahrer, ihre Urlaubsfahrt zu genießen. Natürlich sind hier lange Strecken und Steigungen mit nur einem Gang zu überwinden, was nicht jedermanns Sache ist. Trotzdem schwören viele, insbesondere jugendliche Fahrradfahrer, auf das neue Fahrgefühl. Denn die Fahrer spüren die Energie, die sie selbst dem Fahrrad mitgeben, und fühlen sich auf diese Weise noch enger mit dem Bike verbunden. Außerdem: Wer permanent in die Pedale treten muss, der muss auch vorausschauend fahren.

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