Was muss vor dem Fahrradurlaub alles bedacht werden?

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Bevor man in seinen Fahrradurlaub fährt, sollte man einiges bedenken. Wenn man eine längere Zeit von zuhause weg ist, müssen natürlich andere Vorbereitungen getroffen werden als für einen Wochenend-Ausflug. Zuerst einmal muss zuhause alles geregelt werden – ist der Urlaub eingereicht, haben die Kinder Ferien und sind die Haustiere versorgt? Weiß ein Nachbar Bescheid, der ankommende Pakete annehmen soll?

Dann muss natürlich gemeinsam mit der Familie bzw. den Mitreisenden Die Reiseroute ausgesucht werden. Da gibt es endlose Möglichkeiten und man sollte versuchen, möglichst einstimmig zu einem Ergebnis zu kommen. Erstmal ist wichtig: Wie lange können wir den? Sind es nur ein paar Tage, sollte man ein Ziel wählen, das nicht zu weit weg ist. Soll der Fahrradurlaub aber eine oder sogar zwei Wochen dauern, kann man sich durchaus ein Ziel suchen, das außerhalb von Deutschland und dem nahen Umfeld liegt. Wie wäre es dann zum Beispiel mit einem Fahrradurlaub in der Toskana, in Spanien oder in England? Hier sollte man wiederum bedenken, wie das jeweilige Können der Mitfahrer aussieht. Trainierte Radler mit guter Kondition können sich bestimmt auch bergige und herausfordernde Strecken aussuchen. Eher untrainierte Mitfahrer könnten dabei aber Probleme bekommen, weshalb sich hier besser flache Strecken eignen. Auch sollten die täglichen Wege dann nicht zu weit gewählt werden, denn niemandem hilft es weiter, wenn man nach zwei Tagen bereits vor Muskelkater keinen Finger mehr rühren kann.

Wichtig bei den Überlegungen zum Fahrradurlaub ist auch das richtige Hotel. Dabei sollte man sich fragen, welche Art von Fahrradurlaub man plant: Möchte man jeden Abend ins gleiche Hotel zurückkehren und tagsüber verschiedene Strecken im Umkreis erkunden? Oder möchte man lieber samt Gepäck jeden Tag ein Stück weiter fahren, sodass man dann aber auch jeden Abend eine neue Übernachtungsmöglichkeit braucht? Das ist natürlich jedem selbst überlassen, jedoch sollte die Organisation der Unterkünfte unbedingt auf der Urlaubscheckliste für den Fahrradurlaub stehen. Eine andere Möglichkeit ist natürlich auch, zu zelten. Dabei ist wichtig, sich eine wirklich platzsparende Ausrüstung zu besorgen, denn man muss bedenken, dass man alles permanent auf dem Rücken trägt. Auch ist es sinnvoll, sich vorher eingehend über die Umgebung zu erkundigen, denn sicherlich gibt es in fremden Ländern oder in fremden Regionen auch Strecken, die für einen Fahrradurlaub und zum Zelten eher ungeeignet sind.

Neben der Organisation des Fahrradurlaubs muss natürlich auch das Fahrrad gut ausgestattet sein. Luftpumpe, Flickzeug, die richtige Fahrradkleidung, evtl. neue Batterien für das Licht usw., all das sollte sich im Rucksack befinden.

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