Trekkingrad – Der Allrounder

Trekkingrad

Ein Trekkingrad braucht derjenige, der Genussradel-Touren liebt, mit dem Fahrrad in den Urlaub fahren möchte oder bei der Einkaufstour gern auch mal auf das Auto verzichten will. Anders als etwa ein Mountainbike oder ein Rennrad ist das Trekkingrad nicht allein auf Sport oder Geschwindigkeit optimiert, sondern auch auf Ergonomie abgestimmt.

Der Fahrer sitzt vergleichsweise aufrecht und wesentlich bequemer als auf Sportfahrrädern. Das Trekkingrad ist robust und für längere Touren ausgelegt. In der Regel ist es mit einer Lichtanlage bestückt und daher verkehrssicher und im Straßenverkehr zugelassen. Außerdem besitzt das Trekkingrad üblicherweise den „Kofferraum“ des Radlers, sprich den Gepäckträger. Mit entsprechenden Satteltaschen ausgerüstet, kann der Fahrer mit seinem Trekkingrad alles mitnehmen, was er auf der Arbeit im Büro, aber auch auf Tages- oder Urlaubstouren benötigt. Und was könnte schöner sein, als ein Wochenende oder eins, zwei Sommerwochen auf einem der herrlichsten Radwanderwege zu verbringen!

Wer sportlich weniger ambitioniert ist und flache Wege bevorzugt, findet z. B. mit dem Altmühl-Radweg in Bayern ein wahres Trekkingrad Paradies: Am Fluss entlang geht es vorbei an Bergen mit zerklüfteten Felsen und prähistorischen Fossil-Fundstätten und durch malerische mittelalterliche Orte wie etwa der Bischofsstadt Eichstätt. An der Mündung der Altmühl zur Donau setzen viele Trekkingrad Fahrer die Tour fort: warten doch flussabwärts noch herrliche Städte wie Regensburg oder Passau oder – für echte Fernradler – traumhafte Landschaften wie die niederösterreichische Wachau mit ihren Weinbergen und Marillenhainen auf sie. Stets geht es dabei auf einem eigenen, vom Autoverkehr abgetrennten und gut ausbeschilderten Radwanderweg voran. Pensionen und Hotels mit dem Angebot „Bett & Bike“ sind auf Touristen mit Trekkingrad eingestellt.

Sie nehmen Tagesgäste ohne Reservierung auf, bieten geschützte Fahrrad-Stellplätze und tischen ein reichhaltiges Frühstück auf. Im Frühling oder Spätsommer locken Fernziele die Fahrer mit Trekkingrad gen Süden. Eine Tour entlang der Côte d’Azur ist ein Traum, den sich ambitionierte Radler gern mit Abstechern in die Berge der Provence versüßen: Auf ruhigen Landsträßchen geht es hinauf in pittoreske Dörfer, wo es nach Lavendel nicht nur duftet. Und wer es noch „französischer“ mag, dem sei Québec empfohlen: Die frankophone Privinz Kanadas bietet fantastische Naturschönheiten engtlang der „route verte“, der Grünen Route am majestätischen St.-Lorenz-Strom.

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