Radurlaub in Deutschland

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Endlich Urlaub! Jedes Jahr fahren Millionen Menschen mit diesem Gedanken in ihren wohl verdienten und in der Regel auch lang ersehnten Urlaub. Doch der 0-8-15-Strandurlaub am Ballermann hat mittlerweile mit einer starken Konkurrenz zu kämpfen. Diese Konkurrenz lauert allerdings nicht in fernen exotischen Reiseländern, sondern in der Heimat! Laut einer neuen Studie verbringen nämlich immer mehr Deutsche ihren Urlaub im eigenen Land und eben nicht mehr auf den Kanaren oder Balearen. Kein Wunder, schließlich hat Deutschland eine ganze Palette an attraktiven Urlaubszielen zu bieten. Doch auch die eigentlichen Urlaubsformen fallen in Deutschland weitaus vielfältiger aus als anderswo.

So gilt hierzulande zum Beispiel der Radurlaub als besonders beliebt. Denn in etlichen Touristenregionen Deutschlands lassen sich extra für Fahrradfahrer angelegte Strecken finden, sodass der Urlauber kilometerweit radeln darf, ohne auch nur einmal eine Straße überqueren oder auf andere Hindernisse achten zu müssen. Der Teutoburger Wald ist solch ein Gebiet und eignet sich aufgrund einiger professionell präparierter Radwege optimal zum Radeln im Verbund, Team oder Solomodus. Am häufigsten sind es jedoch junge Familien, die eine interessante Alternative zum Sommer-Sonne-Strand-Urlaub suchen – und diese dann im Teutoburger Wald in Form eines Radurlaubs finden.

Solch eine Urlaubsform hat dem Normalo-Urlaub übrigens einiges voraus, eignet sich, wie bereits erwähnt, jedoch ganz besonders für Familien, da vielen älteren Personen schlichtweg die Kraft fehlt, stundenlang zu radeln, und jüngere Menschen vielmehr der Sinn nach Feiern, Party machen und Sonnenbaden steht. Für Familien mit Kindern eignet sich solch ein Radurlaub jedoch bestens. Denn oftmals leiden Kinder im Urlaub an Langeweile: Während eines ausgedehnten Radausflugs kommt diese wiederum nur sehr selten auf.

Viele Familien entscheiden sich für Radreisen im Teutoburger Wald: Radurlaub entspannt nämlich und bietet gleichzeitig genug Abwechslung und Action, um alle Radler bei Laune zu halten. Einerseits befreit die sportliche Betätigigung den Geist, andererseits bieten die vielen landschaftlichen und kulturellen Eindrücke neues Futter für unsere grauen Zellen.

Dennoch sollte den Kindern das Radfahren schmackhaft gemacht werden. So ist es zum Beispiel wichtig, ein bestimmtes Ziel anzusteuern, den Kindern bei der Routenplanung ein Mitspracherecht zu geben und selbstverständlich immer wieder Pausen einzulegen, da in den teilweise recht kleinen und zierlichen Beinchen einfach nicht so viel Energie steckt, wie man sie in den ausgewachsenen Beinen der Eltern findet.
Als Belohnung könnte am Ende eines anstrengenden Radfahrtages auch ein Besuch in einem Restaurant erfolgen, sodass sich die gesamte Truppe wieder stärken kann. Um den Radurlaub etwas abwechslungsreicher zu gestalten, dürfen auch ein-, zweimal in der Woche andere Aktivitäten wie ein Schwimmbad- oder Kinoausflug eingeplant werden.

 

Fotos: Daniel Schwen, Nawi112

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