Radfahren ist gesund

Portrait of happy family riding on bicycles at leisure

Gesundheitsexperten sind sich einig, Radfahren tut grundsätzlich jedem gut. Sie verweisen darauf, dass Radfahren eine gute Möglichkeit sei, für eine gewisse Bewegung in einem sehr häufig durch Sitzen dominierten Alltag zu sorgen. Gegenüber den beiden anderen verbreiteten Sportarten zum Trainieren von Ausdauer, Schwimmen und Joggen, hat die Nutzung des Drahtesels Vorteile wie höhere Geschwindigkeit und mehr Strecke.

Radler sehen im Gegensatz zum Jogger viel mehr von der Welt und das motiviert. Wer derart motiviert ist, nutzt sein Fahrrad auch öfter. Nicht zu unterschätzen ist ebenso der Geschwindigkeitsvorteil. Mithilfe der eigenen Muskelkraft Geschwindigkeit zu erleben, ist für nicht wenige Hobbyradler ein Grund, am Pedal zu bleiben.

Radfahren kräftigt vor allem die Beinmuskeln. Erwiesen sind gleichfalls die positiven Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Ein weiteres nicht unwichtiges Argument ist, dass Radfahren gelenkschonend ist. Joggen kann für Übergewichtige und Untrainierte zu orthopädischen Problemen führen.

Beim Radeln ist diese Gefahr geringer, da das Fahrrad das Stützen des Gewichts übernimmt. Schwimmen ist zwar auch gelenkschonend, doch muss man technisch sauber schwimmen können, sonst wird es sehr schnell sehr anstrengend. Bezüglich der Effektivität wird Radfahren von anderen Sportarten abgehängt. Radler müssen eine wesentlich höhere Trainingsdauer pro Einheit einkalkulieren als andere Sportler. Um denselben Effekt für das  Herz-Kreislauf-System zu erzielen, brauchen Radfahrer doppelt so lange. Für gesundes Radfahren ist das richtige Fahrrad wichtig.

Ein ungeeignetes oder falsch eingestelltes Rad kann den positiven Bewegungseffekt zunichtemachen. Das Fahrrad für jedermann gibt es nicht. Räder mit tiefem Einstieg entlasten im Gegensatz zum klassischen Herrenrad mit Stange den Rücken beim Aufsatteln, wodurch sie nicht nur für ältere Menschen sinnvoll sind. Für die Sitzposition sollte man einen etwas nach vorn gebeugten Oberkörper wählen, höchstens um 30 Prozent. Um Knieschmerzen beim Radfahren auszuschließen, sollte man nicht mit dem Fußgewölbe, sondern mit dem Fußballen treten.

Der steht möglichst direkt über der Pedalachse. Beim Durchtreten darf das Knie nie ganz gestreckt sein. Die Sattelhöhe muss dementsprechend eingestellt sein. Eine falsche gewählte Lenkerhöhe führt häufig zu Rücken- und Nackenschmerzen. Der größte Teil der Stützlast des Körpers sollte nicht auf den Handgelenken, sondern auf dem Gesäß lasten. Helfen können dabei auch verschiedene Griffpositionen am Lenker.

Radfahren über Stock und Stein oder sonstige Fahrbahnunebenheiten belastet die Wirbelsäule. Dem wirkt eine Vollfederung am Fahrrad entgegen. Im Ideallfall ist eine Vorder- und Hinterradfederung entsprechend dem persönlichen Körpergewicht eingestellt.

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