Familienfreundlicher Radurlaub

Radurlaub

Es muss nicht immer der Flug in den Süden sein – auch ein Radurlaub kann der ganzen Familie Spaß machen und unvergessliche Ferienerlebnisse liefern. Anders als beispielsweise bei einem Cluburlaub, wo jedes Familienmitglied sein eigenes Programm gestalten kann und man sich oft nur zu den Mahlzeiten trifft, verbringen Eltern und Kinder beim Radurlaub die meiste Zeit zusammen.
So werden Rücksichtnahme und Respekt gefördert, aber auch positive Erlebnisse miteinander geteilt. Die Eltern können Natur und Landschaft wieder mit den Augen eines Kindes betrachten, wenn bei einer Pause etwa Blumen gepflückt oder Frösche in einem Teich beobachtet werden. Die Kleinen wiederum lernen Durchhaltevermögen und dass Bewegung an frischer Luft ungemein viel Spaß machen kann. Gemächliche Touren auf ebener Strecke können sogar dazu führen, dass Eltern und Kinder endlich wieder dazu kommen, sich in Ruhe zu unterhalten. Die sportliche Betätigung beim Radurlaub tut in jedem Fall allen Familienangehörigen gut, da sie im Arbeits- oder Schulalltag häufig zu kurz kommt. Selbstverständlich sollte die Route auf die schwächsten Teilnehmer abgestimmt werden, damit sich niemand überanstrengt oder verletzt. Ein gesegneter Appetit und ein ruhiger Nachtschlaf sind bei einem Fahrradurlaub jedenfalls garantiert.

Auch der Kostenfaktor sollte bei einem Radurlaub nicht unerwähnt bleiben. Das eigene Zweirad ist billiger als jeder Mietwagen und speziell auf Radurlauber ausgerichtete Pensionen und Unterkünfte kosten auch nicht die Welt. Sogar eine komplette Campingausrüstung kann auf einen Radurlaub mitgenommen werden, was diesen zu einem absoluten Low-Budget-Ferienvergnügen werden lässt. Spontane Zwischenstopps in landschaftlich schöner Umgebung sind zudem mit dem Fahrrad viel einfacher möglich, als wenn erst ein Parkplatz gesucht werden muss. Zudem profitiert die Umwelt davon, dass weniger Benzin verbraucht wird als bei einer Autotour oder gar mit dem Flugzeug. Kinder lernen darübe hinaus bei einem Radurlaub die Natur und Kultur der Heimat besser kennen und schätzen und werden so spielerisch an Grundsätze des Naturschutzes herangeführt, zum Beispiel, dass man seinen Müll nach dem Picknick wieder mitnimmt oder im Wald die Tiere nicht stört.

Der Lerneffekt eines Radurlaubs ist also für alle Beteiligten immens – nicht nur Natur und Umwelt, sondern auch die eigene Familie rücken in den Vordergrund und man lernt sich gegenseitig wieder besser kennen und schätzen.

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