Fahrradtypen – Wer die Wahl hat, hat die Qual

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City Bike

Das City-Bike ist wohl die gängigste Variante aller Fahrräder und ist optimal geeignet für den Einsatz in der Stadt. Auch für kleine Touren mit dem Fahrrad ist es empfehlenswert. Ordnungsgemäß nach der StVZO verfügt dieses Fahrrad über eine Beleuchtungsanlage, Reflektoren, Bremsen, rutschfeste Pedale und eine Klingel. Zur weiteren Ausrüstung gehören außerdem Kettenschutz, Schutzbleche und ein stabiler Gepäckträger. Der Vorteil darin: Zusatzkosten für Zubehör entfallen. Erhältlich sind City-Bikes in der Regel mit Rücktritt und 7-Gang-Nabenschaltung, aber auch Kettenschaltungen mit 27 Gängen und Freilaufnaben werden angeboten. Aufgrund der aufrechten Sitzhaltung und dem tiefen Einstieg gehören City-Bikes zu den Komforträdern.

Trekkingrad

Das Trekkingrad ist bezüglich der Ausstattung vergleichbar mit einem City-Bike. Unterschiede gibt es bei der Rahmengeometrie. Das Fahrrad ist erhältlich als Herren- oder Damenmodell, d.h. mit oder ohne Querstange.

Crossrad

Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Rennrad und Mountainbike, welche für den Einsatz querfeldein vorgesehen ist. Die Reifen sind etwas breiter und mit mehr Profil ausgestattet als Rennradreifen. Der gebogene Lenker eines Rennrades wurde für das Crossrad übernommen. Traditionelle Modelle verfügen über eine Kettenschaltung und zwei Felgenbremsen in vergleichbarer Bauart wie bei Mountainbikes. Häufig werden die Begriffe Cross- und Trekkingrad synonym verwandt. Genau genommen aber handelt es sich bei einem Crossrad um ein Trekkingrad ohne Schutzbleche, Gepäckträger oder Beleuchtung. In dieser nicht vorhandenen Ausrüstung liegt der Nachteil. Meist sind hohe Zusatzkosten notwendig, um das Fahrrad entsprechend der Straßenverkehrsordnung auszustatten. Häufig ist diese Ausstattung online im Shop kostengünstiger als beim Händler. Der Vorteil von Crossrädern ist ihr geringes Gewicht. Man kann schnell mit diesem Fahrrad fahren und dennoch ist es, im Vergleich zu Rennrädern, recht robust.

Rennrad

Das wesentliche Merkmal eines Rennrades ist seine Leichtbauweise mit schmalen Felgen, Rennradreifen und dem charakteristischen Rennradlenker. Um den Vorteil eines geringen Gewichtes zu erreichen, wird auf Zubehör, das nicht zwingend zum Fahren nötig ist, verzichtet. Das Rennrad ist ein Sportgerät und ausnahmslos für den Einsatz auf der Straße gedacht, worin ein Nachteil bezüglich des flexiblen Einsatzes liegt. Preislich gesehen gehören Rennräder in das obere Kostensegment.

Mountainbike

Ein Fahrrad dieser Kategorie ist ebenfalls eher Sportgerät als Verkehrsmittel. Auch hier fehlt die Ausstattung gemäß StVZO. Wesentliche Merkmale sind breite Reifen mit grobem Profil und Voll- bzw. Vorderradfederung zum Einsatz im Gelände.

E-Bikes

Selbst die ältere Generation muss aufs Radfahren nicht verzichten. Hier bietet sich ein Fahrrad mit Motor an. Auch für Jüngere ist dieser Radtyp interessant, denn gerade im Bereich der Elektrofahrräder gibt es immer mehr Neuheiten. So wurde auf der diesjährigen Messe fürs Fahrrad „Eurobike 2013“ erstmals ein E-Rennrad vorgestellt.

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