Ein guter Fahrradsattel ist das A und O

Das Fahrrad ist besonders im Sommer ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel. Um vor allem lange Strecken ermüdungsfrei und ohne Schmerzen zurücklegen zu können, ist der richtige Sattel entscheidend. Denn dieser trägt den Großteil des Körpergewichts. Er sollte daher unbedingt zu den persönlichen Ansprüchen und der jeweiligen Fahrweise passen.

Große Bandbreite

Das Angebot an Satteltypen ist recht groß, so gibt es von bequem über bretthart bis zu sportlich fast alles. Vom Prinzip her kann man sagen, gibt es drei verschiedene Typen:

  • Kurze Sattelnase, dafür breit und weich. Solche Modelle kommen besonders gerne bei Holland- und Cityrädern, sowie bei Choppern und Cruisern zum Einsatz. Sie sind äußerst komfortabel und mit Gel Pads oder Schaumstoff gepolstert. Sie eignen sich besonders für eine sehr aufrechte Fahrposition, allerdings eher für kurze Strecken. Bei längeren Fahrrad Fahrten können sie recht unbequem werden, zudem können Durchblutungsstörungen im Gesäßbereich auftreten.
  • Schmaler Sattel mit einer langen Nase. Diese Typen verfügen über eine Polsterung und haben des öfteren eine Sattelstütze die gefedert ist. Diese Modelle findet man vor allem bei Cross-, Trekking- und Fitnessrädern. Sie sind für eine leichte sportliche Fahrweise ausgelegt. Sie erzwingen beim Fahrrad fahren eine etwas gestreckte Position, wo die Arme mehr Gewicht tragen müssen, dafür wird allerdings das Gesäß entsprechend entlastet.
  • Flache Fahrrad Sättel mit minimaler Polsterung. Diese Modelle sind voll und ganz auf eine äußerst sportliche Fahrweise ausleget. Sie kommen vorzugsweise bei Mountainbikes und Rennrädern zum Einsatz. Profi Fahrrad Fahrer kombinieren diese Sättel oftmals mit gepolsterten Radhosen.

Darauf ist zu achten

Den perfekten Sattel zu finden ist gar nicht so einfach. Wichtig ist es auf die eigenen Ansprüche zu achten. Unterschieden wird zudem zwischen Herren- und Damensätteln. Fachleute raten eher zu straffen Modellen, da diese besonders bei längeren Strecken bequemer sind. Sogenannte „Komfortsättel“ wirken zwar im ersten Moment viel gemütlicher, doch je länger man damit unterwegs ist, umso stärken fangen sie im Gesäßbereich an zu drücken. Durch diese punktuelle Belastung können auf Dauer unangenehme Schmerzen entstehen. Der beste Fahrrad Sattel nützt übrigens gar nichts, wenn dieser nicht richtig eingestellt ist. Er sollte unbedingt waagerecht und auf keinen Fall nach hinten oder vorne gekippt sein.

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