Der Spreeradweg

Spreeradweg

Der Spreeradweg ist insgesamt 420 Kilometer lang und führt an der kompletten Spree entlang, beginnend an der Quelle in der Oberlausitz bis hin nach Berlin, wo sie in die Havel mündet. Er ist unterteilt in verschiedene Abschnitte, die alle ihre Besonderheiten haben.

Von der Quelle an bis nach Bautzen sind es 54,5 Kilometer und der Spreeradweg führt hier vorbei an Sonnenuhren, Barockkirchen und Umgebindehäusern. Die Landschaft hat einen malerischen Reiz. Die Stadt Bautzen gibt es inzwischen schon seit 1000 Jahren und ist das größte kulturelle Zentrum der Sorben. Sehenswert ist zum Beispiel die Barockkirche in Neugersdorf, die Bockwindmühle in Kottmannsdorf oder die Burgruine in Kirschau.

Die zweite Tour auf dem Spreeradweg führt von Bautzen bis nach Spremberg und ist 72,5 Kilometer lang. Auf dieser Strecke sieht man viel Wald und Wasser, außerdem kann man in den nächsten Jahren erleben, wie die jetzigen riesigen Löcher des Braunkohletagebaus zu einem der größten künstlichen Seensysteme Europas werden, das hier Schritt für Schritt angelegt wird. Zwischen Klix und Uhyst durchquert man ein Biosphärenreservat. In Spremberg kann man dessen einzigartige Lage in der Spreeauenlandschaft bewundern. Nicht umsonst trägt die Stadt noch immer den Beinamen “ Perle der Lausitz“. Der Altstadtkern liegt auf einer Insel, die nur mit Brücken mit dem Umland verbunden ist. Sehenwert ist der Ausblick den man erhaschen kann, wenn man dem Bismarckturm einen Besuch abstattet.

Dann kann man dem Spreeradweg von Spremberg bis nach Burg im Spreewald folgen. Diese Route des Spreeradwegs ist 69 Kilometer lang und führt vorbei an Schaubauernhöfen, technischen Denkmälern und sorbischen Heimatstuben. An den echten Sandstränden in Bagenz und Klein Döbbern kann man wirkliches Urlaubsfeeling genießen und wer will, kann hier auf dem Campingplatz eine Rast machen. Hier gibt es auch Kinderspielplätze und einen Aussichtsturm. Diese Strecke des Spreeradweg führt auch durch die Stadt Cottbus, wo man zum Beispiel das Theater oder die Barockhäuser am Markt bewundern kann.

Weiter geht es 66 Kilometer von Burg nach Alt Schadow. Auf dieser Abteilung des Spreeradwegs ist ein Teil der Strecke nicht asphaltiert. Der Weg geht durch den berühmten Spreewald mit seinen vielen Spreearmen, auf denen man eine Fahrt mit einem Spreewaldkahn machen kann.

Von Alt Schadow geht der Spreeradweg dann weiter bis in die Hauptstadt Berlin. Hier fährt man ein Stück über eine Bundesstraße, wer das nicht wil,l sollte die Tour 20 Kilometer länger über Friedland machen. Auch auf dieser Strecke erlebt man wieder schöne Seen und dichte Auwälder.

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