Der Oderbruchbahnradweg

Oderbruchbahnradweg

Durch die eindrucksvolle Landschaft des Oderbruchs, von Müncheberg und Fürstenwalde bis Wriezen führt der 142 Kilometer lange Oderbruchbahnradweg. Seinen natürlichen Charme verdankt er der sehr ländlich geprägten Strecke, die vorbei an Wiesen, Feldern und den typischen Dörfern dieser Region führt.

Ein Radweg mit Auszeichnung

2009 hat der ADFC den Oderbruchbahnradweg mit 4 Sternen zertifiziert, denn der Oderbruchbahnradweg ist sehr gut ausgebaut und führt, ohne Steigungen, über asphaltierte Wege. Nur einige kurze Streckenabschnitte verlaufen auf verkehrsarmen Straßen und Waldwegen. Der Radweg ist gleichermaßen für Naturliebhaber, ungeübte Radfahrer und Familienausflügler geeignet.

Darüber hinaus wird der Oderbruchbahnradweg durch insgesamt 21 Informationstafeln zum Lehrpfad, der Auskunft über die Entwicklung und Geschichte der Oderbruchbahn gibt.

Die gesamte Wegstrecke des Oderbruchbahnradweges ist mit einer grünen Bahntrasse auf gelben Grund gekennzeichnet.

Sehenswertes am Wegesrand

Für interessante Etappenziele bietet der Oderbruchbahnradweg jede Menge Möglichkeiten. Gleich zu Beginn der Tour bietet sich eine Besichtigung des Doms in Fürstenwalde an, in dem ganzjährig zahlreiche Orgelkonzerte stattfinden.

Für Filmfans bietet das Filmmuseum „ Die Kinder von Golzow“, eine Ausstellung mit interessanten Informationen rund um das Langzeit-Filmprojekt, an.

Ebenfalls entlang des Oderbruchbahnradweges liegt Schloss Steinhöfel. Es zählt nicht nur wegen seiner englischen Parkanlage zu den schönsten Adelssitzen der Region, es war auch schon Filmkulisse für die letzte Folge der Telenovela „Alisa – Folge deinem Herzen“.

Für geschichtlich Interessierte kann der Oderbruchbahnradweg mit der Gedenkstätte Seelower Höhen aufwarten. Sie erinnert an eine der größten Schlachten im 2. Weltkrieg auf deutscher Seite. 1945 kämpften sich hier 1 000 000 Rotarmisten den Weg nach Berlin, vorbei an 100 000 deutschen Soldaten, frei.

Empfehlenswert, vor allem für Kinder, ist das Storchenmuseum Altgaul. Hier wird dem Besucher auf sehr anschauliche Weise Wissen über den Lebensraum und die Verhaltensweise des Storches vermittelt. Brandenburg ist, mit ca. 1300 Paaren dieses Großvogels, das Bundesland mit den meisten Störchen.

Ebenfalls direkt am Oderbruchbahnradweg, liegt der Kunstspeicher Friedersdorf. Der ehemalige Getreidespeicher besteht aus 6 Böden, die gleichermaßen ein technisches Denkmal und Ausstellungsort zahlreicher Künstler sind. Das ganze Jahr über finden hier Lesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Für das leibliche Wohl sorgt ein uriges Wirtshaus im Erdgeschoss, das ganztägig warme Küche bietet.

Ein Kommentar

  1. Andreas sagt:

    Bestimmt ein schöner Radweg, aber zu weit weg von mir.

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