Bikeparks in Deutschland

Bikeparks in Deutschland

Warum in den Bikepark?

Wer Spaß an Radsport hat und nicht nur auf Ausdauer trainieren möchte, sondern auch rasante Strecken, gewagte Sprünge und andere Herausforderungen sucht, kommt um einen Besuch in einem Bikepark wohl nicht herum. In solchen Radsportanlagen kommen Mountainbiker voll auf ihre Kosten. Denn in einem gut ausgebauten Park gibt es in der Regel nicht nur Abfahrts– bzw. Downhill-Strecken, sondern auch diverse weitere Angebote.

Welcher Park der richtige für einen ist, hängt in erster Linie davon ab, an welcher Art von Strecken man besonderen Spaß hat. Übungsparcours, rasante Fahrten über Downhill- und Freeride-Strecken – es gibt viele verschiedene Gründe, warum sich ein Besuch für jeden eingefleischten Mountainbiker lohnt. Mittlerweile gibt es gibt es in Deutschland einige Adressen, die für Biker besonders attraktiv sind. Wir stellen euch einige der schönsten Anlagen vor.

Die schönsten Bikeparks

Winterberg

In jeder Liste der beliebtesten Parks in Deutschland nimmt der auf der 776 Meter hohen Kappe im Rothaargebirge gelegene Bikepark Winterberg einen der vorderen Ränge ein. Von April bis November können Radsportfans hier zehn verschiedene Strecken unsicher machen. Der Park kommt vielseitig daher, Biker können sich nach einer Aufwärmrunde auf dem Übungsparcours oder dem Free-Cross-Kurs mit 33 Steilkurven auf Northshore- und Downhill-Strecken austoben oder sich an Slopestyle– oder 4-Cross-Strecken versuchen. Schlepp- und Sessellift ersparen mühsame Bergbesteigungen und zur Stärkungen zwischendurch gibt es am Übungsparcours das Panorama Café Restaurant.

Eine Tageskarte für den Bikepark Winterberg kostet für Erwachsene 29,50 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren 21 Euro. Bikerfreundliche Unterkunft bietet das gerade einmal 300 Meter vom Park entfernt gelegene Hostel „Erlebnisberg Kappe“ und ein nahegelegener Campingplatz. Dieser Park ist nicht nur wegen seiner vielseitigen Strecken beliebt, sondern auch weil über das Jahr verteilt Rennen, Jugendcamps, Fahrradtechnikkurse und auch Festivals stattfinden.

Bad Wildbad

Auch im nördlichen Schwarzwald können Biker zwischen mehreren unterschiedlichen Strecken wählen. Ebenfalls von April bis November kommen Besucher des Conti Bikepark Bad Wildbad auf insgesamt 7 verschiedenen per Schlepplift oder Bergbahn erreichbaren Strecken auf ihre Kosten. Dieser Bikepark zählt ebenfalls zu den größten Parks in Deutschland. Insbesondere die Downhill-Strecken gelten als zwei der anspruchsvollsten Pisten des Landes. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet im Winter 17 Euro, in der Sommersaison 24 Euro. Allerdings können sich Mitglieder des Württembergischen Radsportvereins über 20 Prozent Rabatt freuen. Da die Abfahrten im Schwarzwald mitunter steinreich und ruppig ausfallen, sollten Besucher des Wildbader Radsportparks Ausrüstung mit guter Technik und ausreichender Federung mitbringen.


 

Auch hier wird das Angebot durch Gastronomie vor Ort, Verleih von Ausrüstung, eine Fahrradwerkstatt und -technikkurse abgerundet. Wer sich hier im Winter austoben möchte, sollte sich allerdings vor dem Besuch des Parks auf der Webseite informieren, denn während der kalten Jahreszeit hat die Bikestation nicht geöffnet und die Strecken sind nur am Wochenende geöffnet. Der Winterbetrieb des Bikeparks Bad Wildbad ist zudem vom Wetter abhängig.

Albstadt

Nicht zuletzt aufgrund der familiären Atmosphäre vor Ort taucht in den meisten Listen der schönsten Bikeparks auch der Albstädter Park auf. Für 22 Euro bekommen Erwachsene von Ende März bis Ende Oktober hier eine Tageskarte (Kinder bis 16 für 18 Euro), mit der sie sich auf vier verschiedenen Strecken ausprobieren können. Insbesondere auf der The Caste Trails-Abfahrt mit ihren vielen Sprunggelegenheiten und der Mini-DH-Strecke wird spürbar, dass den Machern des Parks vor allem Spaß und Flow wichtig waren.

Natürlich bietet auch der Albstädter Radsportpark verschiedene Räder und Ausrüstung zum Verleih an. Für Anfänger hat dieser Park ein besonderes Angebot: An besonderen Terminen ist das Bikepark-Beginners Paket erhältlich, welches unter anderem ein Leihrad für drei Stunden, Protektoren und eine Stunde mit einem der Trainer beinhaltet, welche Tipps und Tricks zum Meistern der Abfahrten geben.

Todtnau

Dieser Park darf natürlich nicht ungenannt bleiben, schließlich ist er das Urgestein der hiesigen Radsportanlagen: Deutschlands ältester Bikepark besteht seit 1996 und bietet neben einer für ihre Geschwindigkeit und abwechslungsreiche Gestaltung bekannten und beliebten Downhill-Strecke auch noch die kurvenreiche und mit zahlreichen Sprungpassagen durchsetzte Wildride-Strecke.

In Todtnau werden dieses Jahr wieder eine Reihe von Fahrtechnikkursen unter Leitung von Noah Grossman, dem deutschen Vizemeister DH 2011 und seiner 2-Cycle-Bikeschule angeboten. Die Saison im Schatten des Feldberges startet am 25. März. Die maximalen 493 Höhenmeter, über die die Strecken des Parks gehen, lassen sich nach der Abfahrt bequem mit dem Sessellift wieder erklimmen.

Bildquelle: bigstock-ID-90933758-by-homydesign

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