Berlin mit dem Rad entdecken

Berlin lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad entdecken.

Berlin ist zum Besuchermagnet Nr. 1 in Deutschland geworden – und das hat eine ganze Reihe von Gründen. Städtebaulich beeindruckt die Stadt durch bedeutende klassizistische Bauten, die Berlin auch den Beinamen „Spreeathen“ eingebracht haben. Das Brandenburger Tor ist ein nationales Symbol und der Gendarmenmarkt mit dem weltberühmten Konzerthaus gilt als einer der schönsten Plätze Europas. Moderne Architektur erleben die Besucher am Potsdamer Platz oder im Regierungsviertel. Berlin hat mehr Museen als Paris, mehr Brücken als Venedig und wahrscheinlich sogar mehr Eventlocations als London – die Vielfalt macht die Stadt zusätzlich attraktiv. Theater, Konzerte, Kabarett, Oper, Clubs und ein durchgehendes Nachtleben haben Berlin den Ruf eingebracht, dass hier immer etwas los ist. 

Gute Bedingungen für das Radfahren in Berlin

Die Bundeshauptstadt ist verkehrstechnisch komplett erschlossen, aber der wesentlich größere Spaß ist, Berlin mit dem Fahrrad zu erkunden. Denn in den Zentren der Stadt bleiben die Distanzen übersichtlich und wer den Stadtbezirk wechseln will, kann das Fahrrad auch mit in die S-Bahn nehmen. Dass Berlin eine fahrradfreundliche Stadt ist, kann man schon daran erkennen, dass es hier eine Fülle von Verleih- und Servicestationen für Fahrräder gibt, und die Berliner selbst immer mehr auf zwei Rädern unterwegs sind. Besucher werden hier sogar mit der Fahrrad-Rikscha kutschiert. Auf den großen Boulevards ist ausreichend Platz und an allen Magistralen sind Fahrradwege eingerichtet. Große Plätze werden mit Leichtigkeit überwunden und oft genug gibt es Gelegenheit, in einem schönen Park oder an der Spree entlang zu fahren. Mit der Hektik der Großstadt haben die Radfahrer nichts zu tun.

Die Tour durch die Mitte von Berlin

Die berühmten Plätze und Ort von Berlin lassen sich mit dem Fahrrad ganz neu erleben. Mit der Kraft der eigenen Beine hat man genau das richtige Tempo „drauf“ um zum Beispiel die Mitte von Berlin genüsslich an sich vorbei gleiten zu lassen. Hier reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere. Jede Minute tut sich ein neuer Blick auf bekannte Gebäude auf. Was als Spaziergänger zum anstrengenden Fußmarsch wird und in Auto, Bus oder S-Bahn viel zu schnell vorbei rauscht, lässt sich vom Fahrrad aus richtig genießen. Vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor sind es etwa zehn Minuten und in der Zwischenzeit hat man die Marienkirche, den Fernsehturm, das Rote Rathaus, den Dom, die Nationalgalerie, den Lustgarten, das Zeughaus (Museum für Deutsche Geschichte), das Opernpalais, die Humboldt-Universität und die Prachtstraße Unter den Linden gesehen. Links und rechts der Wegstrecke bieten sich Abstecher zur Museumsinsel, zum Gendarmenmarkt oder in die Friedrichstraße an. Mit dem Fahrrad kann man ohne Parkschein überall verweilen, oder die Tour erweitern, z.B. in den Tiergarten bis zur Siegessäule, in das Regierungsviertel oder zum Potsdamer Platz.
Das völlig entspannte Berlin-Gefühl gibt es nur mit dem Fahrrad.

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