Aktiv Natur erleben – radwandern

radwandern

Das Radwandern ist eine besondere Form des sanften Tourismus. Anders als beim Fahrradfahren steht beim Radwandern nicht das Zurücklegen einer bestimmten Strecke im Vordergrund. Vielmehr wird beim Radwandern auf die landschaftlichen Eindrücke Wert gelegt. Diese Form der Freizeitbeschäftigung fördert die Gesundheit und schont die Umwelt. Radwandern verbindet sportliche Betätigung und kulturelles Interesse. Oftmals liegen Radwanderwege in unberührter Natur und führen entlang kultureller Orte.

In Rheinland-Pfalz gibt es ein 8000-km-Radwandernetz, mit leichten Steigungen, daher auch für Senioren und Kinder geeignet. Das Radwandern hat etwas mit Entspannung zu tun, gemächlich durch Felder und Wiesen gleiten und dabei die Schönheit der Natur in sich aufnehmen. Nicht selten wird dann in einem der unzähligen kleinen Gasthäuser eingekehrt, die sich entlang der Radwanderwege befinden. Kulturelle Denkmäler stehen beim Radwandern im Mittelpunkt des Interesses. Auch wenn es nur eine kleiner alter Bauernhof oder ein stillgelegter Bahnhof ist, alles, was erkundet werden kann, ist von Interesse.

Radwandern eignet sich besonders gut für Menschen, die gerne fotografieren. Das gemächliche Tempo erlaubt ein kurzes Stehenbleiben, wenn man etwas besonders Schönes gesehen hat. Reizvolle Landschaften, Bewegung an der frischen Luft und die Möglichkeit, einmal richtig abzuschalten, dies alles überzeugt viele Menschen vom Radwandern.

Radwandern bietet eine echte alternative zum herkömmlichen Fahrradfahren. Denn hier wird endlich einmal nicht so viel Wert auf das Erreichen eines Ziels gelegt, sondern vielmehr auf das Innehalten, während man unterwegs ist. Dabei ist es ganz, egal ob man richtige Fernwege erkunden möchte oder nur einen Tagesausflug plant, alles ist möglich. Viele Reiseveranstalter haben diese Form der Freizeitgestaltung als neuen Trend entdeckt und bietet unzählige Karten zum Radwandern an. Egal ob alleine, mit Freunden oder der ganzen Familie: Radwandern macht einfach Spaß. Selbst für Menschen mit Behinderung gibt es mittlerweile Möglichkeiten, an dieser Form des Tourismus teilzunehmen. Sogenannte rollstuhlgerechte Handbikertouren erlauben auch Menschen mit Behinderung radzuwandern. Hierfür gibt es extra ausgezeichnete Strecken. Viele Radreiseveranstalter bieten auch einen Rad- oder Gepäcktransport an.

Aber auch beim Radwandern gibt es einiges zu beachten. Zu allererst muss das Fahrrad auch verkehrstüchtig sein und sollte auf den Fahrer eingestellt werden, sonst kann das bei vielen Strecken erhebliche Rückenschmerzen verursachen. Des Weiteren sollte stets die richtige Fahrradausrüstung und eine Karte von dem Gebiet, in dem man radwandern möchte, mitgeführt werden, genauso wie ein Rucksack mit genügend Proviant und Getränken, nicht in allen Gebieten gibt es Gasthäuser. Zur Sicherheit ist das Tragen eines Helmes auch beim Radwandern nötig. Immer sollte man jedoch ein Handy dabei haben, sodass man im Notfall jemanden verständigen kann. Wer diesen wenigen Hinweisen Beachtung schenkt, kann entspannt drauf los radwandern.

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